ITX Kunden Build Abkoncore AL300M

  • Ein HTPC für`s Wohnzimmer soll es sein, die Hardware für dieses Build wurde hauptsächlich vom Kunden selbst zusammengestellt. Folgende Hardware wird in diesem System seinen Platz finden:

     

    Hardware:
    AMD Ryzen 3600x
    ASUS Rog Strix X570-I Gaming
    Samsung M2 SSD 970 EVO 500GB
    Corsair Vegeance LPX 2x16GB 3200MHz
    Gigabyte 5700 XT
    BeQuiet Silent Wing Lüfter 3x120mm
    BeQuiet Pure Wings 2 1x80mm
    BeQuiet Straight Power Netzteil









    Das ganze muss doch natürlich Unterwasser gesetzt werden. Dabei haben wir auf eine unserer Hausmarken gesetzt und die Produkte von Bykski eingesetzt.

     

    CPU Block Bykski CPU-Ryzen-X-MC

    GPU Kühlblock Bykski A-RX5700XT-X 

    Bykski Radiator 360mm

    Bykski DDC Pumpe B-TANK-DDC-MI

    Wasserfilter Bykski

    Fittinge und Winkel Bykski für 14mm Hardtubes

     

    Gehäuse:

    Das Abkoncore AL300M kommt mit einem gelungenen Design (na klar immer noch Geschmacksache 😊). Beim Auspacken ist sofort das hohe Gewicht des Cases aufgefallen, es besteht gemäss Herstellerangaben aus Stahl und Aluminium. Die Materialwahl bringt eine hohe Stabilität des Gehäuses, allerdings ist das Gehäuse mit einem Leergewicht 8.2kg ein ziemlicher Brummer. Die Front und das Sidewindow ist aus einem Tempered Glass was die Optik des Gehäuses perfekt ergänzt.

     

    Das Gehäuse mit den Aussenmassen von 160x390x500mm bietet laut Hersteller genügend Platz für 3x120mm Lüfter (RBW Lüfter 3x120mm im Lieferumfang enthalten) in der Front und 2x80mm Lüfter in der Heckblende. Dies und die gelochte Oberseite und Unterseite des Gehäuses ermöglicht einen «ziemlich» guten Air Flow. In der Front soll sogar ein 240mm Radiator Platz finden. Moment steht da oben nicht was von Bykski Radiator 360mm, richtig den das passt gerade so rein.

    Das Gehäuse bietet zudem den Platz entweder eine einzelne HDD oder 2 SSD`s einzubauen. Die Drive Bay wurde aber in unserem Fall komplett ausgebaut. Damit wir für die Custom Wakü dann auch genügend Platz haben.


    Ein Manko des Gehäuses liegt darin das absolut kein Platz für die Verkabelung der Komponenten vorgesehen ist. Man muss sich schon den ein oder anderen Trick einfallen lassen damit eine saubere Verkabelung möglich ist. Dazu später mehr….

     

    Offizieller Link Abkoncore AL300M

    Nachfolgend ein paar Bilder nach dem Unboxing des Case`s...









    In den nächsten Tagen wird dieser Eintrag mit einem kleinen Build Blog Logbuch von dem Systembau folgen....

  • Abkoncore ITX Build Part #2


    Nachdem alle Hardwarekomponenten vor Ort waren konnte der Bau so wie die genaue Planung weitergehen. Da wie bereits erwähnt das Case keine Kabelführungen in einem Technik Bereich anbietet und daher eine Verkabelung saubere Verkabelung sehr schwer zu realisieren ist und die Idee eines Customdistroplate von Anfang an im Raum stand. War dies die Lösung meines "Problems".


    Zuerst ging es dann los mit dem Umbau der Grafikkarte...


    Der GPU - Kühler von unserer Hausmarke Bykski passte perfekt auf das PCB der Gigybate 5700xt, der Umbau der Grafikkarte war somit innert kürze vollbracht. Da wir im Aufbau des Gehäuses bereits wussten das wir eine "schmale" Grafikkarte für das Build brauchen haben wir da auch bereits exakt drauf geachtet und haben direkt zum GPU Kühler ein zusätzliches Austausch - Terminal bestellt. Somit war dann auch klar das die GPU auch sicher Platz im Case hat...










    Nach dem Umbau der Grafikkarte wurde mal alles notwendig an den richtigen Platz gebracht. So begann das Messen für die Distroplate.





    Wie man unweigerlich erkennen kann war das ganze extrem eng. Damit die fehlenden Kabelführungen kompensiert werden konnten wurden die eigentlichen Abstandshalter für die Montage eines grösseren Mobo`s kurzerhand für die Distanzierung des Custom Distroplates genutzt. Dies wiederum begrenzte die Konstruktion des Distroplates da die Grafikkarte ansonsten direkt wieder im Weg steht. Nach gefühlten tausend maligem Messen kamen dann die ersten Entwürfe in Fusion 360 zustande. Nachfolgend bereits ein finaler Entwurf des Distro`s.


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    Nach einer nochmaligen Kontrolle ging der Auftrag zur Fertigung rauss. Nach kurzer Zeit war das Schmuckstück bereits Fertig und einige Bilder folgten prompt.





    Während der Versandzeit versuchte ich so weit alles vorzubereiten damit einer schnellen Fertigung nichts mehr im Weg steht. Weitere Infos zum finalen Zusammenbau werden in Part #3 folgen....

  • Abkoncore ITX Build Part #3

    Nach einer längeren Blog Pause melde ich mich hier mal wieder. :)

    Wo waren wir? :) Nachdem die Custom Distroplate fertiggestellt wurde und diese bei mir angekommen ist konnte der Bau fortgesetzt werden. Jetzt begann das lustige Zusammensetzen des Puzzles.

    Als erstes wollte ich natürlich mal sehen wie das ganze in etwa aussehen wird und machte mal eine Passprobe.



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    Wie bereits erwähnt liefert das Gehäuse kaum Platz um eine saubere Kabelführung zu realisieren. Damit ich dem einwenig Herr werden konnte hab ich die Distroplate zusätzlich als "Doppelboden" verwenden und konnte so die meisten Kabel "unsichtbar" verlegen. Dafür hatte ich aber auch nur sehr begrenzt Platz. Durch dass die Grafikkarte nach oben absolut kein Spiel hat da Sie praktisch am Sidewindow direkt anstösst war es in Planung schon klar dass das Distroplate als ein ganze eingbaut werden muss. Am Ende hatte man zwischen Distroplate und Gehäuse gerade mal 5mm um die die Kabel zu verlegen. Jeder der schon mal ein PC gebaut hat weis genau wie praktisch da ein 24PIN Anschlusskabel ist. :)


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    Nach gefühlten 20mal "büscheln" der Kabel damit an keiner Kante vom Distroplate oder dem Gehäuse die Drähte ripsen oder zwischen den Abstandshaltern eingeklemmt sind. Habe ich es Finally geschafft alle Kabel zu verdrahten.


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    Keine Verschnaufpause es ging direkt ans Verrohren der Hardtubes, zum Glück konnte ich durch das Distroplate "Kunstbögen" vermeiden und die Verrohrung konnte rasch vorangetrieben werden. Naja, auf jedenfall der erste Teil war ziemlich speditiv. :) Innert kurzer Zeit hatte man da schon ein "gutes" Ergebnis. Bei dieser Pace dachte ich werde ich schon am nächsten Tag fertig mit dem Build und läutete mal den "wohl" verdienten Feierabend ein.


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    Was ich aber bis dahin verdrängt hab war das bewusstsein das die letzten 2 Hardtubes wohl die schlimmsten sein werden. Nach der GPU führt das Distroplate die Flüssigkeit zurück zur Pumpe. Ab diesem Anschluss Punkt musste ein 4fach Würfel - Adapter mit Temparatur - Sensor dem Abgang zum Ablasshahn und zum AGB der Pumpe geführt werden. Das ganze musste dann auch noch irgendwie neben dem Netzteil und den Kabel Platz finden. Wo ich am Vorabend praktisch den ganzen Abend einfach so in einem Fluss bauen konnte war ich an diesem Abschnitt einen ganzen Abend absorbiert. Am Ende hat auch dieses Rohr noch gepasst und ich konnte das System mit dem Fluid füllen.


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